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Blog #2

„Es tut sich was“

Wieder habe ich mir einen schönen, idyllischen Ort gesucht, um in Ruhe die letzten Monate aufzuarbeiten und über Geschehenes zu berichten. Schon um den ersten Blogbeitrag zu schreiben habe ich eine wunderschöne, alte Ruine aus dem 11 Jhd. Gewählt. Und so ist es auch diesmal, nur etwas jünger. Ich sitze an den Mauern der Burgruine Hauenstein, genieße das Singen der Vögel und lasse mich von dieser märchenhaften Umgebung inspirieren. Allerdings ziehen so langsam die Wolken zu und ich beginne mir Gedanken zu machen, ob ich schnellstens auf mein Motorrad steige, um nach Hause zu fahren, oder ob ich Schutz unter kargem Stein suche und weiterschreibe.

Achtung: Spoiler! Ich bin geblieben und der Blogbeitrag konnte zur Gänze abgeschlossen werden! ;-)

Heute möchte ich hauptsächlich über den Verkauf von selbst gemachtem, in meinem Fall gehäkeltem, Spielzeug schreiben. Wie bin ich dazu gekommen? Was hat mich dazu bewegt und welche Schritte muss man beachten bevor man etwas verkauft? Beginnen wir mit dem „Warum?“. Nun, häkeln beruhigt mich. Nach einem langen Arbeitstag, oder ganz einfach nach einem anstrengenden Tag mit den Kindern, ihr kennt das, komme ich abends super von meinem Stresspegel runter, wenn ich noch ein wenig zum Häkeln komme. Irgendwann, nachdem beide Kinder schon ihren dritten Albert hatten und auch die restliche Familie ausgestattet war, dachte ich mir: „Warum nicht auch anderen die Möglichkeit geben einen solchen zu ergattern?“ Schnell musste ich feststellen, dass das gar nicht so einfach ist! Wenn man ordnungsgemäß arbeiten möchte, auf Sicherheit wert legt und sich nichts zu Schulden kommen lassen möchte, muss man Wochen (ja Wochen, wenn nicht sogar Monate) investieren, um überhaupt erst die richtigen Voraussetzungen zu schaffen so ein einfaches Häkeltier verkaufen zu können! Nach einiger Recherche habe ich auf Instagram die Seite „cefuerspielzeug“ gefunden und Nadja kennengelernt. Eine tolle Frau, die vom Fach ist und Onlinekurse zum Thema “CE“ anbietet. Perfekt! Es sollte sich herausstellen, dass dieser (kostenpflichtige) Kurs das fehlende Puzzleteil war, welches mir mit den letzten nötigen Informationen, Unterlagen und Inputs half mein Ziel zu erreichen.


- Was ist eine Konformitätserklärung?

- Wie bringe ich mein CE Kennzeichen richtig an?

- Was ist die technische Dokumentation?

- Wie sieht der Prüfplan aus?

- Habe ich alle nötigen Unterlagen und Zertifikate?


Fragen über Fragen und ich muss gestehen, dass ich ohne diesen Kurs vermutlich dreimal so lange gebraucht hätte, um ans Ziel zu kommen. Die Sicherheit hat vor allem bei Kinderspielzeug oberste Priorität! Deshalb solltest du dich intensiv mit dem Thema beschäftigen bevor du, auch wenn es nur ein Geschenk an die eigene Familie ist, etwas verschenkst oder gar verkaufst. Um das Thema Kinderspielzeug hiermit abzuschließen, hoffe ich, dass du einen kleinen Einblick gewinnen konntest, und vielleicht habe ich dir ja sogar einen kleinen Anreiz geben können, um für mehr Sicherheit zu Sorgen. Für den Kurs möchte ich abschließend noch meine Empfehlung aussprechen. Gut strukturiert und Thema für Thema aufgebaut, hat es sogar Spaß gemacht mich mit den anderen Kursteilnehmern durch die Unterlagen zu arbeiten und sich über den Inhalt auszutauschen.

Fertig mit dem kleinen Einblick, in die eher nicht so spannende Welt der Häkelei.


Nun zum Ausblick: Auf den nächsten Blog wirst du nicht so lange warten müssen. Schon nächste Woche möchte ich berichten, wie lange ich denn für so einen Albert brauche, aus welchen Materialien er gemacht wird und warum er vergleichsweise günstig oder teuer ist. Natürlich habe ich auch wieder vor, mich dafür auf eine mystische Ruine oder Burg zu begeben und dir coole Bilder davon zu zeigen.

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder Like. Zusätzliche Motivation kann ich immer bei all meinen Vorhaben brauchen.




#herrwolle

#wollerockt

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